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Der große Berufswahltest: So entscheide ich mich für den richtigen Beruf

Thursday, March 11th, 2010

Der große Berufswahltest: So entscheide ich mich für den richtigen Beruf Hilfe bei der Berufsfindung – Thomas Schrörs –
Hilfe bei der Berufsfindung bietet dieses Buch vor allem Berufseinsteigern. Systematisch wird über verschiedene Test erarbeitet, welcher Beruf zu den eigenen Interessen, Fähigkeiten und Schlüsselqualifikationen passt. Außerdem bietet das Buch eine gute Übersicht über eine Vielzahl von Berufen. Sehr empfehlenswert für alle die sich über ihre berufliche Orientierung gedanken machen.
Hilfe bei der Orientierung garantiert – P. Ament –
Beim Übergang von Schule zur Ausbildung und/oder ins Studium ist die Qual der Wahl des richtigen Weges groß.
Mit diesem Buch kann man sich seiner Fähigkeiten und Neigungen versichern und man bekommt zudem noch praktische Berufsbildbeschreibungen, die praxisnah und oft genauer sind als es ein “Abgesandter der Agentur für Arbeit” meistens gibt.
Auch einige Berufe, von denen man noch gar nichts wusste werden einem vorgestellt.
Der größte Vorteil ist m.E. der enthaltene Fragebogen.

Auch wer Wert auf die Geschlechtsunterschiede legt, kann dieses Buch getrost kaufen, denn es ist für Jungen und Mädchen gleichermaßen geeignet.
Die Sache ist verlockend. Man arbeite alle Tests aufmerksam durch, mühe sich mit der Auswertung ab und komme dann zu seinem Idealberuf. So funktioniert die Welt glücklicherweise nicht. Aber wer die Berufswahl nicht dem Zufall überlassen will, keine professionelle Laufbahnberatung erleben darf oder keine Firma übernehmen kann, erhält hier ein ausgezeichnetes Arbeitsinstrument.

Zu Beginn werden die verschiedenen Ausbildungswege in Deutschland vorgestellt. In der Schweiz und Österreich sind sie oft verschieden. Und bekanntlich liegt der Wurm in kleinen Details. Die folgenden Berufsorientierungstests geben eine erste Klärung, welche Berufe aufgrund der Ergebnisse geeignet sind. Obwohl der Titel dies erwarten lässt, nehmen die Tests wenige Seiten des Buches ein. Im Hauptteil werden die meisten Berufsmöglichkeiten in Deutschland vorgestellt, die anderswo auch oft anders heissen, aber selbstverständlich in den Anforderungen identisch sind. Für Abiturienten gibt es übrigens einen Extratest. Ich würde das Buch auch anschaffen, wenn ich bereits externe Hilfe beanspruchen durfte, quasi als Neunerprobe und aus Neugier. : Jugendliche wissen oft nicht genau, welchen Berufsweg sie einschlagen sollen. Falsche Vorstellungen vom Traumjob oder mangelnde Beratung führen teilweise dazu, daß Ausbildungen frühzeitig abgebrochen werden. Eine Umschulung oder ein neuer Anlauf kosten erneut Zeit und Geld. Das Autorenteam Dr. Dieter Herrmann, Dr. Angela Verse-Herrmann und Dipl.-Psychologe Joachim Edler haben einen Berufsauswahltest ausgearbeitet, der Jugendlichen die Entscheidung für den passenden Ausbildungsplatz oder das richtige Studium erleichtern soll.

Im Berufsorientierungstest soll geprüft werden, welcher Bereich am geeignetsten ist. 150 Fragen mit einer Skala von eins bis zehn klopfen Interessen und Schwerpunkte ab. In 100 Fragen wie “Ich kann gut mit Geld umgehen” oder “Wenn zwei Leute sich streiten, spiele ich gern die Rolle des Vermittlers” geht es darum, die Schlüsselqualifikationen herauszufiltern. Die Autoren scheinen allerdings davon auszugehen, daß sich Jugendliche womöglich anders als ihre Umgebung sehen und raten dazu, eine vertrauensvolle Person um eine Einschätzung zu bitten. Was aber, wenn diese beiden Beurteilungen drastisch auseinanderklaffen? Auch darauf haben die Verfasser eine Antwort parat: In einer Diskussion soll zu einem Kompromiß gelangt werden. Schlägt auch das fehl, gilt die eigene Meinung als ausschlaggebend.

Besonders gut gelungen ist der ausführliche Überblick über eine Vielzahl von Berufen mit und ohne Hochschulstudium. Vom Augenoptiker bis zum Metzger werden alle gängigen Berufsbilder aufgelistet. Neben den Verdienstmöglichkeiten und Aufstiegschancen werden auch die Berufsperspektiven aufgezeigt und Adressen zur weiteren Information angegeben. Als aussichtsreich gelten u.a. Augenoptiker, Technischer Zeichner, Zahntechniker, Industriemechaniker, Klempner, Detektiv, Tischler, Zweiradmechaniker, Elektroingenieur, Kommunikationselektroniker, Dolmetscher, Notar, Kosmetiker, Gymnastiklehrer oder Werkzeugmacher. Weniger günstig sieht es in folgenden Berufszweigen aus: Maler, Maurer, Architekt, Lektor, Rechtsanwalt, Keramiker, Tierarzt, Restaurator, Archäologe, Silber- und Goldschmied und Denkmalpfleger. Dieses Buch sollte jeder Schulabgänger zur Hand nehmen. –Corinna S. Heyn read more

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Professionelle Bewerbungsberatung für Führungskräfte: Der Praxisratgeber für Ihren Erfolg

Tuesday, January 5th, 2010

Professionelle Bewerbungsberatung für Führungskräfte: Der Praxisratgeber für Ihren Erfolg Worauf kommt es an? – Yasemin Yazan –
Leicht verständlich. Die wichtigsten Punkte werden gut herausgearbeitet. Viele Übungen zur Vorbereitung auf das Gespräch. Hilft sich selbst zu reflektiere und sich seiner Stärken etc. bewusst zu werden, insbesondere Beispiele zu finden, an denen diese deutlich werden, anstatt darstellen zu müssen wie toll man ist. Super erklärt. Habe bereits viele Bewerbungsbücher gelesen. In diesem waren absolut neue Inhalte für mich vorhanden. Daher kann ich es absolut weiterempfehlen…
Nicht gut genug! – Aufmerksamer Leser – Deutschland
Habe mir die 5. Auflage (2009) gekauft, da ich kurzfristig ein Bewerbungsgespräch für eine Führungsposition hatte. Leider passt der Titel “Professionelle Bewerbungsberatung für Führungskräfte” an einer entscheidenden Stelle nicht. Das Vorstellungsgespräch für Führungskräfte (nicht ganz unwichtig!) kommt in diesem Buch völlig zu kurz. Ungefähr 70 Seiten werden auf das Thema verwendet. Das wichtigste Kapital (Fragenblöcke: Fragen an Sie) ist viel zu kurz mit gerade mal 25 Seiten. Auch werden die Fragen nicht eingehend analysiert (wie es zB Yate in “Das erfolgreiche Bewerbungsgespräch” tut), um den Leser besser mit den Hintergründen von einzelnen Fragen vertraut zu machen. Auch wird auf den Seiten 300 und 302 auf ein Kapitel “Beispielfragen und Antworten” verwiesen, was es überhaupt nicht gibt. Nach Rückfrage wurde mir mitgeteilt, dass das Kapitel vom Verlag gestrichen wurde. Das ist nicht gerade professionell. Es geht nicht darum, Antworten auf Fragen auswendig zu lernen. Wer darauf angewiesen ist, hat schon verloren. Vielmehr geht es darum, Hintergründe besser zu verstehen und seinen eigenen Antwortstil zu entwickeln. Dafür ist das Buch aus meiner Sicht aber nicht geeignet. Die anderen Kapitel hatte ich mir nicht im Detail angeschaut, da ich ja bereits zum Gespräch eingeladen wurde. Für alle, die sich jedoch intenisv auf das Vorstellungsgespräch (und zwar auf Führungspositionen zugeschnitten) vorbereiten wollen, ist dieses Buch aus meiner Sicht nicht geeignet. Meine Empfehlung an die Autoren, bitte in der 6. Auflage das Thema Vorstellungsgespräch gebührend (und hochwertig) aufarbeiten, damit der Titel “Professionelle Bewerbungsberatung für Führungskräfte” gerechtfertigt ist. Bitte aber nicht noch ein extra Buch nur zum Vorstellungsgespräch herausbringen.
Nur wer sich schon öfters in der Situation befand, den Posten einer Führungskraft neu zu besetzen, wird verstehen, warum sich in diesem Bewerbungsratgeber so viele Selbstverständlichkeiten finden. Denn erstaunlicherweise zerschlagen künftige Leitfiguren oft mehr Geschirr als ein Elefantenbaby im Porzellanladen. Die Gründe dafür sind vielfältig und haben mehr mit sozialen als mit methodischen Kompetenzen zu tun. Ob daher die Lektüre dieses Buches zur Schadensbegrenzung reicht, ist ziemlich fraglich. Zwischen den Zeilen kommen solche Zweifel auch bei den Autoren zum Ausdruck. Und daher ist ihre Empfehlung, ein Beratungstraining zu besuchen, mehr als Schleichwerbung fürs eigene Geschäft.

Seit dieser Ratgeber 2001 zum ersten Mal erschien, haben sich Arbeitsmarkt, Anforderungsprofile und Auswahlverfahren verändert. Zudem spricht sich doch langsam herum, dass der Begriff Sozialkompetenz zu den vielen Leerformeln gehört, mit denen man die Einschätzung eines Menschen verwissenschaftlichen will. Sogar Püttjer und Schnierda teilen inzwischen die Meinung, dass sich Persönlichkeitseigenschaften nur sehr schwer kaschieren und noch schwerer verändern lassen. Trotzdem bleiben sie dem Glauben der HR-Branche treu, es gäbe aussagekräftige Testverfahren, die soziale Kompetenz eines Kandidaten auf einem DIN-A4-Blatt zu erfassen. Aber als gewiefte Berater wissen sie natürlich auch, dass man die Erwartungen der Kunden nur marginal enttäuschen darf, sollen die Umsatzzahlen erreicht werden. Mit anderen Worten: Püttjer & Schnierda-Profil-Methode hin oder her, dieser Bewerbungsratgeber für Führungskräfte bewegt sich sehr im konventionellen Rahmen. Vier Bewertungssterne erhält er deshalb, weil die Informationen gut aufbereitet wurden, die Gestaltung die verständliche Sprache zusätzlich unterstützt und dem Buch eine nützliche CD beiliegt.

Bevor es mit dem Kapitel “Die Vorbereitung” so richtig losgeht, wird der Leser mit der Püttjer & Schnierda-Profil-Methode bekannt gemacht, auf die Wichtigkeit individueller Positionierung hingewiesen und an die Wünsche der Unternehmen erinnert. Da sich tatsächlich erstaunlich viele Bewerber schlecht vorbereiten, wird dieses Thema auf über siebzig Seiten ausführlich behandelt. Dazu gehören auch eine Übersicht über die gängigen Auswahlverfahren und beherzenswerte Tipps zur Selbstpräsentation. Im zweiten Kapitel “Suche und erste Kontaktaufnahme” erfährt der Leser, wir er beim Heranpirschen an seinen Wunscharbeitgeber gezielter vorgehen kann, worauf er beim Telefonieren achten soll und was es bei einer Initiativbewerbung zu berücksichtigen gilt. Handwerkliches Knowhow wird im dritten Kapitel vermittelt, wenn es darum geht, die Bewerbungsmappe mit Anschreiben, Lebenslauf, Foto und Leistungsbilanz zu erstellen. Wem die fünf Beispiele gelungener Bewerbungsunterlagen nicht genügen, findet heute eine große Auswahl spezieller Sammlungen. Sei es von den gleichen Autoren oder von ihren Konkurrenten Hesse & Schrader. Das vierte Kapitel steht dann ganz im Zeichen des Vorstellungsgesprächs. Und für die drei Sonderfälle Bewerben mit 40-plus, E-Mail-Bewerbung und Stellensuche auf Englisch ist das letzte Kapitel reserviert. Neckisch finde ich, dass die Werbeseite für das eigene Unternehmen ebenfalls Aufnahme ins Inhaltsverzeichnis gefunden hat.

Mein Fazit: Wer sich zum ersten Mal für einen Führungsjob bewirbt und ahnungslos vor dieser Situation steht, wird diese Gebrauchsanweisung dankbar annehmen. Die Wahrscheinlichkeit, Konkurrenten auszustechen wird sicher größer, wenn man die gängigen Regeln kennt. Sie nur zu lesen, reicht allerdings nicht. Man muss zwar nicht gleich zwingend ein Seminar der Autoren besuchen, aber ohne persönliches Investment geht es auch nicht. Die Höchstnote verweigere ich den beiden Ratgeberprofis, weil mich die fünfte Auflage allzu sehr an die erste erinnert und einige Schönheitsfehler nicht ausgemerzt wurden.
: Auch Führungskräfte müssen sich ab und an bewerben. Wer aus welchen Gründen auch immer von seinem Chefsessel wegrationalisiert wurde, sollte sich sehr gründlich auf ein umfangreiches Auswahlverfahren einstellen. Unternehmen haben kein Geld zu verschenken, schon gar nicht an ungeeignete Manager. Und diese wiederum sind unter Umständen gar nicht so versiert, der “Bittsteller” zu sein.

Die meisten Berwerbungsratgeber befassen sich mit der Lage durchschnittlicher Stellensuchender in mehr oder minder wenig verantwortungsvollen Positionen. Die beiden Trainer und Berater Christian Püttjer und Uwe Schnierda haben jetzt ein Buch verfasst, das sich ausschließlich an Stellen suchende Führungskräfte richtet und in dem sie ihr Wissen aus Seminaren und Einzelberatungen umfassend und übersichtlich zusammengetragen haben. Der Band ist praxisnah, gut gegliedert und eignet sich in seiner Bandbreite der Themen als Nachschlagewerk. Besonders ansprechend sind die vielen Tests und die Beispiele aus der Praxis, die kompetent erläutert werden.

An Führungskräfte werden andere Anforderungen gestellt als an die übrigen Angestellten. Die oftmals hoch dotierten Macher müssen Mitarbeiter führen, Umsätze steigern, fachlich kompetent sein und über methodisches Wissen verfügen. Wie der Bewerber diese Merkmale am besten herausstreicht, steht ebenso in dem Werk wie die Fragen, die im Vorstellungsgespräch auf ihn zukommen können. Dieser Teil ist sehr umfangreich und beinhaltet auch die so genannten “Stressfragen” sowie unzulässiges Nachbohren nach Familienplanung oder Parteizugehörigkeit. Die Verfasser beschreiben, wie auch auf unangenehme Fragen souverän reagiert werden kann, ohne einen schlechten Eindruck zu hinterlassen. Das gesamte Buch ist ein gelungener Ratgeber, der der durchaus schwierigen Situation Stellen suchender Manager gerecht wird und sie auf Fallen bei der eigenen Selbstdarstellung aufmerksam macht. –Corinna S. Heyn read more

Der erfolgreiche Arbeitsplatzwechsel. Vorbereitung – Kündigung – neuer Job

Monday, December 28th, 2009

Der erfolgreiche Arbeitsplatzwechsel. Vorbereitung – Kündigung – neuer Job Weil bei einem Arbeitsplatzwechsel bestimmte Bewerbungsregeln und -strategien zu befolgen sind, lohnt sich die Lektüre eines speziellen Bewerbungsratgebers. Ob man innerlich ohnehin nicht schon lange gekündigt hat, lässt sich anhand der im Buch gestellten Fragen einfach beantworten. Wie weit das ausreicht, um alte Gewohnheiten abzulegen und einen Neuanfang zu wagen, hängt von vielen Faktoren ab. Hesse/Schraders Buch motiviert Leser dazu, sich unangenehmen Fragen zu stellen und einen Blick in die Zukunft zu wagen. Die Autoren warnen aber vor Kurzschlusshandlungen und übereilten Schritten. Je besser der Aufbruch und die Neuorientierung geplant sind, desto geringer die Wahrscheinlichkeit von Fehlschlägen. Im zweiten Teil des Buches findet sich eine Zusammenstellung der üblichen Bewerbungsregeln. : Bewerbungshandbücher sind vor allem für Berufsneulinge sehr nützlich. Die beiden Autoren Jürgen Hesse und Hans Christian Schrader haben in 15 Jahren gut 50 Ratgeber rund um das Thema “Bewerbung” verfasst. Die beiden Diplompsychologen gelten als Experten für Karrierefragen und betreiben ein Büro für Berufsstrategie in Berlin.

Bei der Fülle der Veröffentlichungen kann es freilich zu Überschneidungen kommen. Teilweise wiederholen sich die Passagen zu Bewerbungsmappe, dem richtigen Foto, zur korrekten Kleidung beim Vorstellungsgespräch oder zu den potenziellen Fragen im Interview. Es ist folglich sinnvoll, sich die Inhalte vorher genau anzusehen und sich dann gezielt für den einen oder anderen Band zu entscheiden. Allen Büchern gemeinsam ist der stark psychologische Aspekt, der all jenen gut tun wird, die von der distanzierten und allzu sachlichen Art vieler anderer Ratgeber genug haben. Der Leser fühlt sich bei Hesse und Schrader — das muss einmal betont werden — “aufgehoben”. Auch in dem vorliegenden Ratgeber, bei dem es um den Wechsel des Arbeitsplatzes geht.

Das ist kein leichter Schritt. Zu hohe Anforderungen, persönlich wechselnde Umstände, Mobbing oder einfach ein besseres Angebot können die Gründe für die innere und äußere Kündigung sein. Vielleicht ist aber auch der Chef unzufrieden und legt dem Arbeitnehmer nahe, die Firma zu verlassen. Über Checklisten und Fragebögen soll der Leser mehr über sich und seine Beweggründe erfahren. Danach wird das übliche Procedere einer neuen Stellensuche abgespult. Das Buch eignet sich für alle, die einen Arbeitsplatzwechsel erwägen… –Corinna S. Heyn read more